Der Besucher
Das stetige Quietschen des sperrigen Putzwägelchens durchbrach die Stille. Mary schob das Vehikel bis zur Tür von Zimmer 13. Dort hielt sie an, kramte gedankenverloren in ihrer Kitteltasche, fand aber nicht, was immer sie darin auch gesucht haben mochte. Stattdessen öffnete sie und schob den mit Reinigungsmitteln, Staubwedeln, Tüchern, Eimern und sonstigen Sauberkeit spendenden Utensilien übersäten Wagen in den Raum. Das Hotel war zur Zeit leer, ohnehin verirrten sich in dieses Kaff nicht gerade viele Gäste, wenn überhaupt, dann hie und da mal ein paar Touristen auf der Durchreise, eher schon Reisevertreter oder etwas in der Art. Für morgen allerdings hatte sich eine kleine Reisegruppe angemeldet, lauter ältere Herrschaften, wie Mister Jenkins ihr mitgeteilt hatte. Es war nun an ihr, das erste von zehn Zimmern auf diesen Besuch vorzubereiten.
Mary war nicht ganz bei der Sache. Bob hatte ihren heutigen, fest eingeplanten Kinobesuch abgesagt und der Grund war ihr ziemlich fadenscheinig vorgekommen. “Ich muss heute abend an einer Sitzung teilnehmen, Befehl vom Boss, ich kann nichts dagegen tun! Du weißt schon, diese Sache mit dem Auftrag für den grossen Holzhandel” hatte er behauptet und wenn sie ehrlich war, glaubte sie ihm kein Wort. Jede Wette, da steckte diese kleine Schlampe Maureen dahinter. Maureen aus der Bücherei, die ihm immer schöne Augen machte, wenn sie zusammen ihre ausgeliehenen Bücher zurückbrachten. Und das, obwohl sie, Mary, bei ihm war ! Unfassbar ! Dieser hässliche kleine Troll. Flach wie ein Brett ! Das einzig Üppige an ihr war ihr voluminöser Bratarsch, dachte Mary gehässig. Kaum vorstellbar, daß Bob so etwas gefallen -
“Guten Tag !”
Mary schrie auf. Auf dem Bett saß mitten auf der Tagesdecke ein Mann. Er hatte lange, gewellte Haare und trug eine Art zerschlissenes Lederhemd, eine ebensolche von Löchern übersäte Hose (leider waren diese nicht an den interessanten Stellen plaziert, wie sie trotz ihres Schreckens feststellte) und kaputte, völlig verdreckte Lederstiefel. Er war bartlos und starrte sie aus seinen smaragdgrünen, rotgeränderten Augen unverwandt an. “Er sieht …irgendwie wie ein Tier aus…” dachte sie so bei sich, bevor sie sich wieder einigermassen gesammelt hatte. “W-Wer sind Sie ? Und vor allem, wie sind Sie hier hereingekommen ?”
“Ich bin William Wallace, junges Fräulein !”
Ihr schwanden die Sinne. Natürlich, William Wallace, der Kämpfer für Schottlands Freiheit, der Nationalheld und Bezwinger über England.
“Scheiße, ein Irrer!” dachte sie nur ungläubig. “Ich muss um Hilfe schreien.” Aber stattdessen stammelte sie nur: “Was ?”
Die Frage, welche er nun an sie richtete, riß sie endlich aus ihrer Lethargie und bewirkte, daß sie schreiend aus dem Zimmer lief:
“Sagt mir, wo ist mein Streitroß ?”
“Wirklich Mr. Jenkins, er sagt, er sei William Wallace und er ist halbnackt und schaut mich so komisch an und ich habe noch gar nicht angefangen, das Zimmer -” “Halt, Mädchen, beruhige Dich, was redest Du denn da für einen Unsinn ?” “Die Zimmer sind abgeschlossen, dort kommt niemand hinein. Hast Du schlecht geschlafen ?” “Seine Stiefel sind völlig versaut – ich muß eine neue Tagesdecke auftreiben !” Mary schien die Kontrolle zu verlieren. In Zimmer 13 saß ein Verrrückter und ihr Chef glaubte ihr nicht. “Bitte Mr. Jenkins, kommen Sie mit, alleine gehe ich da nicht noch einmal rein. Bitte!” Ihre Augen füllten sich mit Tränen und verschleierten so ein wenig ihren fahrigen Blick. Seufzend zog Jenkins seine Strickjacke über und ging voran. Noch zwei Jahre, dann würde es wohl reichen. Er hatte schon lange keine Lust mehr, diesen Laden hier zu führen, aber er musste durchhalten – seines Ruhestandes wegen.
Die Tür von Zimmer 13 stand offen und er trat ein. Die Gestalt auf dem Bett begann augenblicklich mit der Rezitierung eines Gedichtes von Robert Burns: “Gedicht an eine Maus”.
“Was machen Sie hier ?” Doch der Fremde ignorierte die Frage und gab mit wohlklingender Stimme die Verse zum Besten. Jenkins senkte die Stimme zu einem Flüstern, beugte sich zu Mary herab, die verängstigt (aber auch ein wenig neugierig) hinter ihm Schutz suchte. “Ruf Constable Woodward an und sag ihm, wir haben hier einen Verrückten. Er soll sofort kommen und ihn mitnehmen.” Mary nickte und verliess augenblicklich das Zimmer.
Das Telefon in der Polizeidienststelle von Wardington rasselte wie ein asthmatischer Greis. Für eine moderne Telefonanlage fehlte wie für alles übrige auch – natürlich – das Geld. Diese Aussenstelle hier im schottischen Niemandsland war ein Relikt aus alten Zeiten, fast vergessen, eigentlich überflüssig, völlig nutzlos. Man konnte im Grunde gar nicht von einer wirklichen Polizeistation sprechen, es gab nur einen Bediensteten (gut, eigentlich zwei, aber der zweite – Thomas Hicks – hatte gerade seine Ausbildung beendet und war sowas von Grün hinter den Ohren, daß man meinen konnte, immer dann, wenn er sich zufälligerweise in der Nähe eines schottischen Hochlandschafes aufhielt, würde es ihm folgen, in der Hoffnung, aus seinen Gehörgängen würde saftiges Gras wachsen), nämlich “Fish” Woodward, von dem alle zu Recht glaubten, er wäre hier “geparkt” bis zu seiner Pension, weil dies ein Posten war, auf dem er möglichst wenig Unheil anrichten konnte. George Woodwards Interesse galt in erster Linie dem Single Malt, in zweiter dem Fischen am Loch Barry – daher auch sein Spitzname; was jedoch das Arbeiten anging, sprich die Sicherung und – Gott behüte ! die Wiederherstellung der Sicherheit…nun, es ist halt nicht jedem gegeben. Unwahrscheinlich, daß sich ein Verbrecher von dieser beschränkten Schnapsdrossel hätte fangen lassen.
Der Hörer auf der abgewetzten Gabel wurde von einem weiteren heiseren Keuchen durchgeschüttelt und es wäre erwartungsgemäß ungehört verhallt, wenn nicht gerade Thomas Hicks hereingekommen wäre, um ein wenig Bürokram zu erledigen. “Polizeidienststelle Wardington 4. Bezirk Süd, mein Name ist Hicks, was kann ich -” Die sich überschlagende Stimme von Mary startete einen stakkatoartigen Frontalangriff auf seine Ohren. Nachdem es Hicks gelungen war, durch geschickte Unterbrechungen und kürzlich gelernte Fragetechniken das Problem zu verstehen, hatte sich interessanterweise seine Gesichtsfarbe von schweinchenrosa (ein untrügliches Zeichen für naiv, fromm und Jungfrau – zumindest der landläufigen Meinung nach und in diesem Fall lag die landläufige Meinung ausnahmsweise mal goldrichtig) in ein mondlichttaugliches kreidebleich transformiert. Wie es sich für einen jungen, dynamischen und aufstrebenden Polizisten gehörte, fasste Hicks auf der Stelle einen Entschluss: er würde auf gar keinen Fall alleine den Mann stellen ! Viel zu gefährlich, er würde Woodward hinzuziehen, keine Frage…
Aber, wo war der bloß ?
Fish hatte seinen von Krämpfen durchschüttelten, fettleibigen Oberkörper an derselben Stelle deponiert, wie eigentlich immer nach einer durchzechten Nacht: er hing schwerfällig über der Kloschüssel in seinem kleinen dreckigen Apartment und kotzte sich die Gedärme aus dem Leib. Der letzte Balvenie gestern abend (nein, George, nicht gestern Abend, sondern heute morgen und das weißt du auch ganz genau, denn Du hast ja nach der Sperrstunde zuhause weitergefeiert, nicht wahr, so wie du es schon oft gemacht hast, manchmal mit einem Kumpel, aber gestern – ja, da hattest du sowas von schlechte Laune, daß selbst die Aussicht auf einen Freidrink niemanden überzeugt hätte, sich mit dir in dein Rattenloch zu begeben, um einem notorischen Säufer bei der Verbreitung seiner Pseudoweisheiten zuzuhören) musste schlecht gewesen sein (kann Single Malt überhaupt schlecht sein ?) oder sollte er etwa in fortgeschrittenem Alter anfangen zu schwächeln ? Vielleicht war er einfach nur etwas aus der Übung. Ein letztes Röcheln versetzt mit einem sauren Rülpsen entrang sich seiner gemarterten und mit Alkoholeinbrennungen geschundenen Kehle. Dann betätigte die geschwächte Kreatur die Spülung. Mit einem Geräusch ähnlich dem von gerade schoß sein Mageninhalt gen Kanalisation, um sich mit den Auswürfen anderer geschundener Körper zu vereinigen. Er verharrte noch einige Augenblicke still vor der Schüssel, in Demut knieend, jedoch weit davon entfernt, die vergangene Sauftour zu bereuen. Was blieb ihm denn sonst noch vom Leben ? Er würde auch heute nicht zur Arbeit gehen können. Das leichte Schwindelgefühl schien sich zu einem ausgewachsenen Kater zu manifestieren. Er beschloß, heute einen Urlaubstag zu nehmen. Einfach zurück ins Bett, Augen zu und sich gesund schlafen. Sollte die Welt ihn am Arsch …
Das Telefon klingelte. Einmal, zweimal, dreimal. Immer wieder dieser durchdringende nervige Ton. Er fühlte sich belästigt. Jemand wollte einen Anschlag verüben. Eine bösartig geplante Tat. Der Widersacher hatte auf den günstigsten Moment gewartet, um zuzuschlagen. Nun, Überraschung. Hier steht ! – Verzeihung: kniet ! – George Woodward und er ist nicht bereit, sich so überrumpeln zu lassen. Warte Bürschchen, Dir werd´ ichs zeigen ! Er torkelte zum Telefon, riß den Hörer von der Gabel (und infolge starker Gleichgewichtsprobleme beinahe auch noch das Kabel aus der Wand) und bellte sein unnachahmliches: “Wassnn ?” in die Leitung. “Hicks hier, es ist dringend. Wir haben hier ein Riesenproblem!” “Arschloch!” röhrte Woodward zurück, mehr nicht, nur dieses eine Wort. Dann eine Kunstpause, um die Wirkung des eben gesagten zu unterstreichen. Und dann wieder: “Arschloch!” Dann legte er auf. Ein feistes Grinsen bahnte sich seinen Weg in sein zerfurchtes, rotädriges Gesicht. Hicks, Streberhicks, der schwule Jüngling, den man ihm als Aufpasser beigestellt hatte. Als ob er nicht alleine für Recht und Ordnung sorgen konnte! Diese fiese Tucke! Sollte er doch mal zeigen, was er drauf hatte! Ein entlaufenes Schaf (denn nichts anderes konnte der Grund für diesen unpassenden Anruf sein) würde er ja wohl alleine wieder einfangen können, oder ? Aber wer weiß – vielleicht war es ja auch ein depressives Kamikazeschaf, daß sich vor jedes Auto schmeißen wollte, welches ihm vor die Vorderhufe kam. Blök, blök, geschieht Dir recht Hicks, sowas lernt man nicht in der Polizeiausbildung, dies ist die Lehre des richtigen Lebens, ha. Mittlerweile war Fish in seinem Schlafzimmer angekommen. Dort kroch er immer noch grinsend in sein Bett. Er stierte mit verschleiertem Blick aus dem Fenster. Der schon seit dem frühen Morgen aufgezogene Nebel vermischte sich mit einem leichten Nieselregen. Eine Katze stromerte auf dem Fensterbrett herum und fixierte ihn, wie um abzuschätzen, ob er wohl eine lohnende Beute wäre. George stierte ungerührt zurück, fixierte überhaupt nichts, schnarchte, schlief.
Hicks diskutierte fahrig mit Mary und Jenkins. Er hatte sich noch immer nicht von seinem Telefongespräch mit seinem “Kollegen” erholt, aber er wusste eins: diesmal war er zuweit gegangen. Er würde Meldung machen und dafür sorgen, daß der alte Suffkopp den Posten räumen musste. Für wen ? Nun, für ihn natürlich…sobald er dieses Problem hier gelöst hatte und als strahlender Held von Wardington gefeiert wurde. Gerade eben sagte Jenkins: “Der Mann scheint ein Faible für unseren Heimatdichter Robert Burns zu haben. Ich frage mich, ob er wirklich gefährlich ist. Jemand, der so belesen ist -” Mary unterbrach ihn hektisch. “Seine Augen, haben Sie ihm in die Augen gesehen. Ich bin sicher, er hat jemanden umgebracht!” “Das können Sie nicht wissen, Mary.” versuchte Hicks etwas tolpatschig, sie zu beruhigen. “Should auld acquintance be forgot ? Das hat er zuletzt ausgerufen, ja geradezu geschrieen!” Jenkins war sich ganz sicher. “Das ist aus “Auld lang syme”.” fügte er nicht ohne Stolz über seine Bildung hinzu. “Was tun wir denn jetzt ?” fragte Mary ratlos. “Hicks soll ihn festnehmen.” schlug Jenkins vor. “Wir beide bleiben draussen, bis die Luft wieder rein ist. Wir sollten da kein Risiko eingehen. Also, Hicks, walten Sie ihres Amtes…”
Nach einer Viertelstunde standen Sie immer noch unter dem Vordach, ohne daß sich Hicks mitsamt seines Gefangenen zu ihnen gesellt hätte. “Was macht der Trottel da ?” grübelte Jenkins so vor sich hin. “Vielleicht ist er schon tot.” Mary wurde blaß, Sie wollte nach Hause. Das Mittagessen musste gekocht werden, sie hatte noch einiges wegzuräumen und überhaupt – sie riskierte hier ihr Leben, wofür eigentlich ? “ “Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich heute früherr Dienstschluß mache ? Mich hat das Ganze ziemlich mitgenommen. Ich würde mich gerne etwas hinlegen.” “Ja, natürlich, gehen Sie nur. Ich kann Belina Howards anrufen. Sie soll die restlichen Zimmer heute fertigmachen. Soviel ist ohnehin nicht zu tun, denke ich. Legen Sie sich ein bisschen aufs Ohr.” Geistesabwesend wandte er sich wieder dem Gebäude zu, während seine Mitarbeiterin fluchtartig die Gefahrenzone verließ.
Nach einiger Zeit des ratlosen Wartens wurde es Jenkins zu bunt. ”Ich werde nachsehen!” informierte er die ihm gegenüber trostlos im Regen stehenden Bäume und marschierte zurück ins Haus.
Die Gestalt in Zimmer 13 schien eine Begegnung mit einem Geist gehabt zu haben. “Hicks!” blaffte Jenkins ihn unfreundlich an. “Wo ist er ? Haben Sie ihn etwa laufen lassen ? Nun reden Sie schon, Mann!” Hicks antwortete nicht. Er schien Jenkins gar nicht zu registrieren. Ohne erkennbare Sinnesregung starrte er auf das, was er in der Hand hielt. Jenkins folgte seinem Blick…
Im nächsten Moment passierten zwei Dinge völlig gleichzeitig: Mary betrat das Wohnzimmer ihres kleinen Häuschens, wo sie Bob und Maureen wild vögelnd auf dem Wohnzimmerteppich vorfand und Jenkins fiel beim Anblick dessen, was sich in Zimmer 13 befand, die Kinnlade runter und er sah aus wie ein durchgeknallter Breitmaulfrosch, ein Zustand, den er dann für geschlagene zwei Minuten beibehielt.
Drei Tage später. Im “Old Horse” versuchte ein offensichtlich angetrunkener Gast, mit seinem Nachbarn ins Gespräch zu kommen. “Haste schon gehört ? Die Sache da im Hotel ?” Robert Ashley stöhnte. Erst Fussball, dann das Wetter und was sollte das nun wieder ? War es zuviel verlangt, einfach in Ruhe hier sitzen zu wollen und sein Feierabendguinness zu trinken ? Er hatte kein Interesse an einem Gespräch, aber der Mann neben ihm ignorierte das hartnäckig. “Ein Gespenst, sagen sie. Er war plötzlich da und dann war er wieder weg. Wie dieser Hudi-Hodi—Wie heistn der Zauberer, der schon tot ist ?” “Ich nehme an, Sie meinen Houdini, aber bitte, ich möchte-” “Genau,Hoddingly, danke Mann.” lallte der schon reichlich Angetrunkene. “Sie haben ihn überall gesucht, aber nich mehr gefunn. War einfach weg!” Ashley beschloß, das dieses Bier sein letztes sein würde. Martha würde sich freuen, wenn er etwas früher aus der Kneipe käme. Vielleicht konnten sie noch eine Runde mit dem Hund rausgehen. “Aber er hat was verloren gehabt, weiste ? Und weisste was ? Münzen! Uralter Scheiß! Goldmünzen. Sinn geschätzt wordn, irgendwie 13tes oder 14tes Jahrhundert oder so! Woher hat er die wohl gehabt ? Geklaut ? Is´ doch irgendwie unheimlich, finnse nich´ auch ? Aber wer weiß ? Vielleicht wollt´ er nur sein Zimmer bezahlen!” Der Besoffene äugte in sein leeres Glas. “Echt, macht Spass, mit dir zu plaudern, Kumpel, kannst mich Barry nennen, alle meine Freunde nennen mich Barry. Was is´, genehmigen wir uns noch einen Schluck ? Kannste mir was vorlegen ? Kriegste morgen zurück. Ehrenwort!” Doch Robert Ashley hatte sich bereits abgewandt. Er rutschte von seinem Barhocker, zog seinen Mantel über und verschwand mit einem Kopfschütteln. Er schloß die Tür des Pubs hinter sich und machte sich gedankenvoll durch den immer noch stetig plätschernden Regen auf den Weg nach Hause.
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